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WIEDERKEHRER DES ANALOGEN

Drei Personen, geeint durch ihre Leidenschaft für analoge Fotografie, wagten 2014 zusammen den nächsten Schritt und gründeten das Supersense. Herausgekommen ist ein fantastischer Ort, dessen kreative Energie, von Kulinarik über Gerüche bis hin zur Fotografie, einen jeden überrascht.

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© Akos Burg

Alte Technik, neue Ideen: Im Supersense wird gegessen, getrunken - und spontan eine Schallplatte gepresst.

Florian „Doc“ Kaps, Andreas Eduard Hoeller und Nina Ugrinovich. Diese drei Namen stehen am Anfang dessen, was sich nun als Supersense in das kontemporäre Wien eingeschrieben hat. Zusammengebracht hat sie die analoge Fotografie. Dabei wollten sie es aber nicht belassen und machten es sich zur Mission, alle fünf Sinne gleichermaßen anzusprechen. Das Digitale, mit all seinen Vorteilen, kann nur zwei Sinne berühren, so Doc, das Sehen und das Hören. Die anderen Sinne aber bleiben außen vor.

Das Supersense und dessen Crew, inzwischen zählt diese zwölf Köpfe, wollen aber nicht nur alle Sinne ansprechen – sie wollen der gesamten sinnlichen Wahrnehmung ein Palast sein. Dabei wird konsequent auf eine selbst auferlegte Definition verzichtet, es soll allen möglich sein, die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse im Supersense selbst zu definieren und zu spüren.

Konsequenterweise gibt es deshalb im Supersense nicht nur zu essen und zu trinken, es gibt unter anderem eine Druckwerkstatt, ein Geruchslabor, ein Soundstudio samt Möglichkeit zum Schneiden von Platten sowie Fotokunst auf Sofortbildfilm aus eigener Produktion. Sogar die spontane Aufnahme und Eigenproduktion einer Lo-Fi-Schallplatte ist möglich. Traditionen sollen dabei neu gedacht werden:

Dabei soll aber auch das Zwischenmenschliche im Mittelpunkt stehen: Das Supersense bietet auch Workshops an und ist ein beliebter Host in der Wiener Musikszene. Die Gestaltung des Raums entsteht auf ebendiese Weise: indem verschiedene Leute an unterschiedlichen Projekten arbeiten und dadurch Synergien bilden.

Die Prozesse können dabei von allen Besucherinnen und Besuchern verfolgt und mitgestaltet werden, ein grundlegendes Credo des Supersense. Gemeinsam sollen hier neue Geschichten gesponnen werden, Neues darf ausprobiert werden. Dass das Supersense als offen kreativer und kommunikativer Raum verstanden werden möchte, lässt sich unter anderem an der Küche erkennen. Diese ist völlig einsehbar als bestimmendes Element des Gästeraums verbaut. Der Raum wird durch die offene Feuerstelle, an der gekocht wird, und der dazugehörigen Bar wesentlich definiert, wodurch eine besondere Atmosphäre entsteht. Feilgeboten werden die Speisen und Getränke natürlich auf im Haus gedruckten Speisekarten. Die tonale Untermalung dazu bilden die dahinter liegenden Werkstätten und Arbeitsprozesse. Scheinbar konträre und unzusammenhängende Elemente wie auch Geschehnisse finden sich zusammen und bilden gemeinsam das Supersense in seiner Einzigartigkeit.

Übrigens hat das Supersense auch in der Superbude seine Finger im Spiel: Neben einer Supersense-Suite, ausgestattet mit einem Tonaufnahmegerät für Kassetten, ist die Crew auch für die Porträtwand in der Superbude Wien verantwortlich. Neben dem Workshop und der eigenen Sofortbildproduktion hostet das Supersense außerdem noch einen Co- Working-Space und mehrere Wohnungen für Artist Residencies.

SUPERSENSE WIEN:

Praterstraße 70/1, 1020 Wien – nur zehn Minuten von der Superbude entfernt!

supersense.com

Über den Autor …

Barnabas findet Wörter toll. Manchmal reiht er sie zu sinnhaften Sätzen oder sogar Texten. Heraus kommen dann so Artikel wie der über das Molotow oder über das Supersense.

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