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Unter der Leitung der Professoren Matthias Spaetgens und Ingmar Thies haben die Student:innen der Klasse für Ideen ganz besondere Tapeten entworfen. Ab sofort wird es also nicht nur spannend bei der Buden Auswahl, auch beim Ankommen, kann jedes Mal eine neue Tapete zum Vorschein kommen. 

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UNIVERSITÄT FÜR ANGEWANDTE KUNST

Mit einem Feuerwerk an Ideen im Geiste des kreativen Luftfahrtpioniers und Kunstfeuerwerkers Johann Georg Stuwer, bereitet sich die Superbude Wien auf ihr Eröffnungsjahr 2021 vor. Den Auftakt zu einer ganzen Reihe an lokalen Kooperationen macht eine Zusammenarbeit mit Matthias Spaetgens’ Klasse für Ideen der Universität für angewandte Kunst Wien. Gemeinsam mit den Interior Designern Laura Karasinski (Atelier Karasinski) & Gerd Zehetner (Archiguards) wurde ein Wettbewerb für den Entwurf von Hotelzimmertapeten für das neue Wiener Praterhotel ausgelobt. Johann Georg Stuwer, der im Jahre 1784 in der Nähe des künftigen Hotelstandorts unter dem Jubel von tausenden von Zuschauern einen selbst entwickelten Heißluft-Fesselballon aufsteigen ließ, war die Inspiration für das Interior Design der Superbude Wien. Die Studenten befassten sich daher eingehend mit dem Thema Aeronautik und präsentierten ihre Entwürfe einer Jury, bestehend aus der Studiengangsleitung, Hotelbetreibern und Interior Designern.

So ist es auch passiert, dass beispielsweise eine Doppelbude nicht gleich eine Doppelbude ist. Die Vielzahl der Designs, die uns gefallen haben, war so hoch, dass wir einfach noch mehr auswählen mussten und somit auch noch jeder Etage einen neuen Look verpasst haben.

Die Zusammenarbeit mit den Studenten der Angewandten ist der Auftakt für zukünftige Kooperationen mit Unternehmen aus der Nachbarschaft und ihrer Kreativszene, die an der Entwicklung der Superbude Wien beteiligt sein werden.

Superbude Wien Prater1
"Verkehrt" von Lena Reschenbach

Mitwirkende Künstler:innen

Aus der Klasse für Ideen


Garten Eden

  • Julia Presslauer


Verkehrt

  • Lenka Reschenbach


Space Monkey

  • Julia Hofmann


Schweben/Schwerelos

  • Julia Presslauer


Raketenstart

  • Julia Presslauer


Raster

  • Monika Dabrowska


Musterbruch

  • Martin Klaffensteiner


Nora

  • Nora Delugan


Im Raumschiff

  • Lucia Quiqueran


Lunapark

  • Katerina Dimitrova


Pixelwien

  • Balazs Pusztai


Baumhaus

  • Julia Presslauer

Auch in weiteren Projekten werden die Student:innen der Klasse für Ideen in der Superbuden Gestaltung mitwirken. Da haben wir einfach gleich mal nachgefragt, wie das eigentlich so ist.

Die liebe Dominika hat uns geantwortet.



SHORT INTERVIEW

Warum hat dich diese Aufgabe angesprochen?

Häufig entwerfen wir in unserem Studium Plakate, gestalten Texte oder machen uns Gedanken über Werbekonzepte, aber viele dieser Entwürfe und Ideen erblicken leider nie das Licht der Welt, sondern bleiben reines Gedankenspiel. Deshalb war es besonders motivierend und spannend, an einem Projekt zu arbeiten, das definitiv umgesetzt wird. Und darüber hinaus tatsächlich intensiv mit Menschen in Interaktion tritt. Auch die Herausforderung mit dem Medium Tapete zu arbeiten, womit ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht hatte, war eine super Erfahrung.

Wovon hast du dich inspirieren lassen?

Ich habe mich einerseits ziemlich in die Geschichte des Wurstelpraters vertieft, da mich dessen Ästhetik und Historie schon immer sehr fasziniert und begeistert hat. Und andererseits barg für mich die Erzählung um Herrn Stuwer und dessen Ballonfahrten ebenfalls spannendes visuelles Potenzial.

Passiert das oft, dass irgendjemand in die Uni kommt und sagt „Macht mal!“?

Ein bis zweimal im Jahr schätze ich, je nachdem wie es sich ergibt, arbeiten wir an verschiedensten Kundenprojekten. Und ja, das hört man dann gar nicht mal so selten. Die Frage ist aber meistens, wollen die Auftraggeber:innen wirklich ein buntes Potpourri, oder haben sie selbst noch keine genauen Vorstellungen davon, wohin die Reise gehen soll.

Das wichtigste ist dann jedenfalls, für uns als auch für den Kunden, dass dieser Freiraum mit einem guten Briefinggespräch in Rahmenbedingungen gefasst wird. Weil größtmögliche Freiheit kann für einen kreativen Kopf auch ganz schön überfordernd sein. Das Projekt für die Superbude hat das für mich aber super erfüllt, es gab ein paar klar kommunizierte Leitlinien, in denen man größtmöglichen kreativen Spielraum hatte.

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